Jahresrückblick 2025: Ein sehr durchwachsenes Jahr
Diesmal habe ich mir richtig viel Zeit genommen, um das vergangene Jahr zu reflektieren. Ich hab meinen Kalender und meine Handy-Fotos durchforstet und mich mit einigen Fragen auseinander gesetzt. Gerne würde ich von großen Errungenschaften und bahnbrechenden Erkenntnissen berichten. Aber dieses Jahr war eher so „meh“. Es gab kleine Lichtblicke, aber auch Dinge, für die ich mir einen anderen Ausgang gewünscht hätte.
Wenn dich mein völlig ungeschminkter, aber ehrlicher Jahresrückblick 2025 interessiert, dann schnapp dir dein Lieblingsgetränk und lies weiter.
Meine Themen und Highlights in 2025
Ich setze mich mit ADHS auseinander
Eine Frage, die mich 2024 schon sehr beschäftigt hat, ist: Habe ich eventuell ADHS? Mein Sohn hat bereits 2023 seine Diagnose bekommen. Vieles von dem, was er erzählt, trifft auch auf mich zu: Ständiges Abgelenkt-sein oder Angefangenes nicht zu Ende bringen, zum Beispiel. Aber auch das völlige Vertiefen in ein Thema, während ich alles um mich herum vergesse.
Im Januar hab ich mich schließlich auf die Suche nach einem Termin gemacht. Das war gar nicht so einfach. Die meisten Praxen sind so überlaufen, dass sie niemanden mehr auf ihre Liste nehmen. Bei einer Klinik in Essen wurde ich schließlich fündig. Sie nahmen mich auf ihre Warteliste und schrieben mir, dass es bis zu einem Jahr dauern kann, bis sie mir einen Terminvorschlag machen können. Mein Sohn meinte dazu: „Dann dauert es mindestens ein Jahr.“ Er scheint recht zu behalten, denn während ich dies hier schreibe, habe ich immer noch keinen Termin …
Immerhin hat die Anfrage bereits einiges in mir ausgelöst. Ich lese alles, was ich zu dem Thema in die Finger bekommen kann. Aus dem Buch „Mit ADHS erfolgreich im Beruf“ von Heiner Lachenmeier habe ich einiges lernen können. Auch der Adventskalender von Birgit Oppermann hat mir wertvolle Impulse gegeben.
Ich ahne: dass ich vor großen Projekten erst mal regungslos auf meinen Bildschirm starre, hat nichts damit zu tun, dass ich mich davor drücken möchte. Und dass ich bei vielen gleichzeitigen Projekten nicht weiß, mit welchem ich anfangen soll, auch nicht. Mein Gehirn ist manchmal schlichtweg überfordert. Ich wünsche mir sehr, dass ich in Zukunft Strategien lerne, wie ich schneller ins Tun komme. Das Leben wäre weniger anstrengend.
2025 war das Jahr der angefangenen Projekte
So etwas hatte ich noch nie: ganze fünf Projekte lagen dieses Jahr für mehrere Monate brach. Und das lag nicht etwa an mir. Fünf Kundinnen brauchten entweder eine besonders lange Bedenkzeit oder wurden von ihren Lebensereignissen überrollt. In zwei Fällen musste die eigene Positionierung noch einmal überdacht werden, bevor wir anfangen bzw. weitermachen konnten.
Einerseits habe ich dafür großes Verständnis. Manchmal passieren Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben. Wenn zum Beispiel ein Familienmitglied erkrankt, haben eigene Projekte eine untergeordnete Priorität. Und wenn vor dem Designprozess klar wird, dass die Positionierung noch nicht ganz rund ist, dann ist es sinnvoll, sich erst darum zu kümmern. Schließlich baut alles weitere darauf auf.
Andererseits hat mich das Aufschieben von diesen Projekten auch etwas aus der Bahn geworfen. Die Zeit war eingeplant und konnte nicht immer mit anderen Arbeiten ausgefüllt werden. Und auch auf meinem Konto machten sich die ausbleibenden Zahlungen bemerkbar. Ich merkte: Es hat schon seinen Grund, warum viele Kolleg:innen bei größeren Projekten einen ersten Teilbetrag direkt nach Vertragsabschluss in Rechnung stellen. Das ist eine Sache, die ich 2026 auf jeden Fall übernehmen werde.
Und dann kam es so, wie es kommen musste: Drei dieser Kundinnen gaben mir vier Wochen vor Weihnachten voller Tatendrang Bescheid, dass wir jetzt loslegen könnten. Mir war klar, dass ich höchstens ein Projekt noch in diesem Jahr fertig bekommen würde. Ich musste mich sehr zusammennehmen, um mich nicht selber unter Druck zu setzen. Schließlich sind zumindest meine Stammkunden von mir schnelles Arbeiten gewohnt. Aber diesmal musste ich passen. Und traf glücklicherweise auf großes Verständnis auf allen Seiten.
Mein Highlight: Eine Werbekampagne für die Bürgermeisterkandidatin
Ein Projekt verdient allerdings besondere Erwähnung und hat mich auch die meiste Zeit des Jahres beschäftigt: Ich durfte die Werbekampagne der Bürgermeisterkandidatin für Hückeswagen gestalten und begleiten. Es war tatsächlich nicht mein erstes Projekt dieser Art: bereits 2020 wurde ich gebeten, den Bürgermeisterkandidaten eines kleinen Bürgervereins mit meinem Design zu unterstützen. Damals geriet ich da ziemlich unvorbereitet rein und musste oft sehr spontan reagieren. Dieses Mal hatte ich mehr Zeit, ein Markendesign zu entwickeln und die Website und einzelne Werbemaßnahmen darauf aufzubauen. Hier habe ich genauer beschrieben, wie es zu dem Design kam.
Als sehr positiv hab ich die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kandidatin empfunden. Wir sprachen uns regelmäßig ab und meine Ratschläge für Social-Media Posts und Blogbeiträge setzte sie gerne um. Ich entwickelte mich in dieser Zeit regelrecht zur Social Media Managerin – auch für ihre Partei, die SPD hier vor Ort. Daran bin ich selber gewachsen, muss aber ehrlicherweise zugeben, dass ich froh bin, dass es erfahrene Social Media Manager gibt, die so etwas gelernt haben. Für mich als mutmaßliche ADHSlerin wäre das Erstellen von durchstrukturierten Contentplänen auf Dauer nix …
Sehr schade fand ich, dass „meine“ Kandidatin es als einzige Frau von fünf Männern nur auf Platz vier geschafft hatte. Das lag zum Glück nicht an mir. Es war sicher nicht der einzige Grund, aber leider mussten wir uns anhören, wie einige Wähler bzw. Mitglieder anderer Parteien sie nicht als Frau ernst genommen haben. Welche Frau möchte gern von älteren Männern als „süßes Mäusken“ bezeichnet werden? Hückeswagen ist, was die Gleichstellung von Frauen anbelangt, leider noch sehr zurückgeblieben.
Weitere besondere Momente in 2025
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- Die Eröffnung von Just Pizza, der Pizzeria meines Kunden
- Italienisch Essen bei unserem Italienischlehrer zuhause
- Walk & Talk in Düsseldorf mit zwei lieben Kolleginnen
- Kräuterwanderung mit Lydia Klaus
- Jazzkonzert mit Julian & Roman Wasserfuhr in der Alten Drahtzieherei
- 35. Hochzeitstag mit leckerem Essen in Liberec
- Outdoor-Adventskaffee mit den Nachbarn
Mein Fazit aus 2025
Worauf bin ich 2025 stolz?
Dass ich die ganze Werbekampagne für die Bürgermeisterkandidatin (und ihre Partei!) ganz alleine auf die Beine gestellt hab, füllt mich tatsächlich mit Stolz. Ja, es war anstrengend und dass da zuweilen wenig Unterstützung vonseiten der Partei kam, hat mich mitunter auch frustriert. Aber alles in allem war es eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Sie hat mir gezeigt, wozu ich fähig bin – mit Gebet und Hilfe von oben, wohlgemerkt.
Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
Die vielleicht wichtigste Entscheidung war für mich, dass ich einen Diagnose-Termin für ADHS angefragt habe. Wenn auch noch ergebnisoffen, so glaube ich, dass sich daraus neue Erkenntnisse und Learnings für die Zukunft ergeben werden. Ich hoffe, dass ich spätestens in meinem Jahresrückblick 2026 davon berichten kann.
Eine andere sehr gute Entscheidung war, an einem Blog-Workshop von Judith Peters teilzunehmen. So habe ich nicht nur die Zeit der ausgefallenen Projekte sinnvoll genutzt, sondern noch mal neue Impulse für’s Bloggen mitgenommen. Ich hatte immer diesen hohen Anspruch, dass meine Blog-Beiträge jede Menge Erkenntnisse vermitteln müssen. Judith hat mich ermutigt, persönlicher zu schreiben und aus dem Herzen heraus. Denn das sind die Texte, die mich von anderen unterscheiden und letztlich Vertrauen schaffen.
Was habe ich über mich selbst gelernt?
Durch die Beschäftigung mit ADHS habe ich gemerkt, dass viele meiner Struggles damit zusammenhängen könnten. Ich bin nicht per se unstrukturiert und chaotisch (seltsamerweise schaffe ich es ja auch, meinen Kunden Struktur für ihre Website zu vermitteln). Mein Gehirn braucht nur manchmal diesen extra Anstoß, um sich sortieren oder motivieren zu können. Ich freue mich schon darauf, bald mehr darüber zu erfahren.
Eine andere Sache, die sicher damit zusammenhängt, ist mir ebenfalls klar geworden: Ich brauche dringend mehr Pausen. Kurz vor Weihnachten, als von vielen Seiten Erwartungen an mich gestellt wurden, hat sich auf einmal meine Kreativität davongeschlichen. Ich saß wortwörtlich vor dem leeren Blatt Papier und kam nicht weiter. Mir wurde klar, dass ich mir selber viel zu viel Druck mache und dass ich mir auch in produktiven Zeiten (wie zum Beispiel der Bürgermeisterwahl) zu selten Auszeiten nehme. Das rächt sich irgendwann.
Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht
Ich habe zum ersten Mal eine Therapeutin besucht, um einige Dinge, mit denen ich kämpfe, zu besprechen. Und es war tatsächlich hilfreich. Manchmal braucht es diesen Blick von außen, um selber wieder klar zu sehen.
Dann habe ich mit meinem Mann zusammen einen Spanischkurs in der Volkshochschule angefangen. Die Freundin unseres Sohnes ist Kolumbianerin und spricht weder Deutsch noch Englisch. Sie hat uns im Sommer besucht und auch wenn ich mich mit meinen geringen Italienischkenntnissen ein wenig mit ihr verständigen konnte, stand der Entschluss fest: Ich will Spanisch lernen. Damit es nicht ganz so hart wird, hab ich mir noch die App Duolingo zusätzlich installiert. Seitdem battle ich mich mit meinem Mann, wer weiter ist. Wer hätte gedacht, dass Gamification genau mein Ding ist?
Drei weitere „erste Male“ waren High Tea mit meiner Tochter in einem herrlich britischen Tearoom in Hamburg, eine Kutterfahrt zur Seehundbank auf Juist und eine Thai-Massage zusammen mit meinem Mann. Auch das war eine unvermutet angenehme Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann, der ein wenig Entspannung nötig hat.
Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
Einen Punkt habe ich ja schon angesprochen: Das waren die verzögerten Projekte. Aber insgesamt gingen auch die Anfragen in diesem Jahr zurück. Hatte ich mich noch in 2024 über 12 neue Kunden gefreut, so waren es in diesem Jahr nur fünf, bei neun Erstgesprächen. Ist es die allgemeine wirtschaftliche Lage, die Menschen zurückhaltender agieren lässt? Oder machen sich tatsächlich schon die ersten Auswirkungen der KI bemerkbar, die Logos im Handumdrehen ausspucken kann? Bei einem Angebot, das letztlich aus Kostengründen abgelehnt wurde, habe ich den Eindruck, dass das der Grund war. Der Kunde zeigte mir bereits im Erstgespräch Entwürfe, die er sich von ChatGPT machen ließ. Überzeugend waren sie nicht – man konnte nicht mal die Initialen vernünftig lesen. Aber dem Unternehmer hat es wohl gereicht.
Eine weitere Anfrage kam von unserer Stadt Hückeswagen. Wir haben ja nun einen neuen Bürgermeister, der sich u.a. darum kümmern möchte, dass die Stadt ein moderneres Erscheinungsbild erhält. Ich habe mich zunächst geehrt gefühlt, dass er auch mich um die Abgabe eines Angebots für ein neues Corporate Design bat. Aber dann kam der Haken: Ich solle doch bitte die Titelseite einer Infobroschüre beispielhaft gestalten. Hm … Bevor ich ein Designkonzept entwickle, braucht es viel Recherche-Arbeit und ein gutes Briefing mit Infos darüber, wofür das Design stehen soll. Welche Werte sollen vermittelt werden? Ohne diese Angaben, die normalerweise in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden herausgearbeitet werden, möchte ich kein passendes Design gestalten. Ein Honorar für diese Vorleistung war offensichtlich nicht vorgesehen. Auf meine Rückfrage habe ich jedenfalls bis heute keine Antwort bekommen. Es ist das alte Dilemma: Designarbeit wird oft einfach als nette Dekoration abgetan, die man mal eben aus dem Handgelenk schütteln kann. Sorry, lieber Bürgermeister, aber da mache ich nicht mit.
Ein Projekt, das sehr an meinen Nerven gezehrt hat, war die Überarbeitung der Website für die Lebensgefährtin eines Stammkunden. Die Kommunikation lief ausschließlich über ihn, weil sie angeblich keine Zeit hätte, sich da reinzudenken. Das hat es an sich schon schwierig gemacht. Denn der Kunde hatte, wie sich herausstellte, ebenfalls weder Zeit (noch Lust?), sich da inhaltlich mit reinzuhängen. Eine Texterin, die ich gerne mit ins Boot geholt hätte, hat dankend abgelehnt, als sie die Umstände erfuhr. Ich kann es ihr nicht verübeln. Nach langen Gesprächen hat sich eine andere Texterin bereit erklärt, die Inhalte nach meinem vorgegebenen Seitenaufbau zu erstellen. Ich war kurz davor, diesem langjährigen Kunden eine Absage zu erteilen. Wer eine Website möchte, die Neukunden anzieht, sollte genau den Nerv seiner Zielgruppe treffen. Da ist immer Eigeninitiative verlangt, denn wer kennt deine Zielgruppe besser als du? Wenn ich so darüber nachdenke, hat vielleicht gerade dieses Projekt maßgeblich dazu beigetragen, dass bei mir kurz vor Weihnachten einfach die Luft raus war.
Wofür bin ich 2025 dankbar?
Neben dem Großprojekt Bürgermeisterwahl bin ich dankbar für mehrere kleine Projekte, hauptsächlich von Stammkunden. Das war nichts Weltbewegendes – ein Gutschein, ein Werbebanner oder die Überarbeitung einer Menükarte. Aber es freut mich, wenn ich dankbare Rückmeldungen bekomme und erlebe, dass mein Design Freude und Erleichterung ausgelöst hat.
Drei Logos sind in 2025 ebenfalls entstanden, diesmal sehr eng an den Vorgaben der Kund:innen:
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- Börse in Pink: Aktien verstehen lernen, speziell für Frauen von Karina Metzdorf
- CW: Ein Modelabel für Herrenhemden von Christoph Winkler
- I Wear Trash: Das Upcycling Label meiner Tochter Leonie
Mein 2025 in Zahlen
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- 751 Follower auf Instagram
- 2.085 Follower auf LinkedIn
- 4.920 Website-Besucher
- 2.299 Schritte pro Tag
- veröffentlichte Blogartikel: 8 (ups)
- Domain Authority: 12
- Kundenprojekte: 15
- Score auf Duolingo (spanisch): 10
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders mache
Eine Sache steht fest: Ich werde mir 2026 definitiv mehr Pausen nehmen. Damit meine ich nicht nur größere Auszeiten, wie ein Urlaub oder ein Wochenende. Auch in meinen Tagesablauf möchte ich mehr Pausen einbauen, wie zum Beispiel einen längeren Spaziergang durch Wald und Feld. Die Bewegung an der frischen Luft hat mir zuletzt sehr gefehlt. Und aus Erfahrung weiß ich, dass mir dabei immer gute Gedanken kommen. Die Zeit ist also gut investiert.
Die Langzeitprojekte in 2025 haben mir auch gezeigt, dass es sinnvoll ist, einen Teilbetrag direkt nach Auftragsvergabe in Rechnung zu stellen. Nicht aus Misstrauen, sondern damit ich meine Einnahmen besser kalkulieren kann. Das schreibe ich mir hinter die Ohren.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Wenn du schon länger mit deinem Design haderst und das Thema gerne in 2026 angehen möchtest, dann habe ich drei Angebote für dich:
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- Ich erstelle dir ein Moodboard
Das ist mein Einsteiger-Angebot, das dir Klarheit darüber gibt, in welche Richtung dein Design gehen kann. Ich mache dir verschiedene Vorschläge von Farben, Schriften und Designelementen zur Inspiration für deine Social Media Posts oder deine Website. Du entscheidest, welche davon du übernehmen möchtest als Grundlage für dein neues Corporate Design. - Ich erstelle dir ein Designkonzept
Das ist ideal für dich, wenn du feste Vorgaben haben möchtest, nach denen du dein Design ausrichten kannst. Auch hier beginne ich mit einem Moodboard, das ich dann in Absprache mit dir verfeinere, bis sich die Farben, Schriften und Designelemente herauskristallisieren, die du in Zukunft übernehmen möchtest. Ich mache dir auch konkrete Vorschläge für deine Social Media Posts und deine Website. Wenn gewünscht, bekommst du noch 5 Canva-Vorlagen, die du für deine Posts anpassen kannst. - Ich erstelle oder überarbeite dein Logo
Du hättest gern ein passendes Logo oder möchtest dein jetziges Logo überarbeiten lassen? Dann ist dieses Angebot genau das richtige für dich. Anhand einiger Fragen erarbeiten wir, was die Kernwerte und -ziele deines Business sind und wen du damit ansprechen möchtest. Ich mache dir 2-3 skizzenhafte Vorschläge und in enger Absprache mit dir feile ich so lange an deinem Favoriten, bis du vollständig zufrieden bist. Wenn gewünscht, ergänzen wir dein neues Logo noch mit dem passenden Designkonzept. Damit steht deinem professionellen Auftritt in 2026 nichts mehr im Wege.
- Ich erstelle dir ein Moodboard
Du hast bereits ein passendes Markendesign, suchst aber immer wieder nach Gastbeiträgen für deinen Podcast oder Blog? Dann sprich mich ebenfalls gerne an. Zum Thema Branddesign kann ich dir sicher einigen Input geben. Hier kannst du mich kontaktieren:
Meine 6 Ziele für 2026
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- Drei laufende Projekte im Januar oder Februar zu Ende bringen (ein Designkonzept, ein Logodesign und eine Website-Überarbeitung)
- Die aufgeschobene Website einer Kundin in Angriff nehmen
- Regelmäßig Blogbeiträge schreiben (mindestens einen im Monat)
- Wieder regelmäßig auf LinkedIn posten (2-3 Beiträge pro Woche)
- Urlaub in Schottland (die Highlands möchte ich unbedingt mal besuchen)
- Ein Rend Collective Konzert besuchen (Die irische Folkrock-Band hat es mir mit ihrer mitreißenden Musik und ihren kämpferischen Texten angetan. Im Mai kommen sie nach Köln – die Karten sind schon gebucht!)
Mein Motto für 2026
Jedes Jahr suchen mein Mann und ich einen Spruch für die Neujahrsgrüße an unsere Kunden und Freunde aus. Oft wurde dieser Spruch auch zu unserem Jahresmotto. Dieses Jahr ist es dieser Satz aus der Bibel: „Alle eure Sorge werft auf ihn!“ Der Satz geht noch weiter: „… denn er sorgt für euch.“
Im letzten Jahr hab ich mir viele Sorgen gemacht. Es gab Streit mit Menschen, die mir sehr nahe stehen und auch existenzielle Sorgen. Doch ich hab die Erfahrung gemacht, wenn ich diese Dinge Gott im Gebet sage, dann kehrt Ruhe in mein Herz ein. Die unüberwindbar scheinenden Probleme hatten alle einen guten Ausgang. Einmal hab ich sogar eine Faust gemacht, meine Sorge symbolhaft Richtung Himmel geworfen und gesagt: „Hier, nimm!“ Das tat unglaublich gut.
Mit diesem Jahresmotto im Hinterkopf sehe ich zuversichtlich in die Zukunft. Ich weiß nicht, was 2026 auf mich zukommt. Was immer es ist, Gott weiß es bereits und wird mich nicht hängen lassen.








Liebe Marianne,
eine komplette Kampagne allein zu stemmen, noch dazu unter nicht immer einfachen Bedingungen, verlangt strategischen Weitblick, Durchhaltevermögen und viel innere Klarheit. Dass du trotz Frustmomenten drangeblieben bist und das Ganze als wertvolle Erfahrung mitnimmst, sagt viel über deine Professionalität und Resilienz. Darauf kannst du echt stolz sein!
Und die ausgeschobenen Projekte haben ja den Vorteil, dass sie dann eben in diesem Jahr Früchte tragen. Ist doch nicht schlecht, oder?
Ich wünsch dir viel Erfolg im neuen Jahr!
Herzliche Grüße
Kerstin
Ganz herzlichen Dank für deine mutmachenden Worte, Kerstin! Und ja, dafür gibt es dieses Jahr mehr Ergebnisse. Darauf freue ich mich schon. 🙂
Liebe Marianne
Ganz schön viel von dir preisgegeben, ADHS hätte ich dir nicht attestiert, Friederike sagt aber, sie und ich hätten das auch, aber ich bin ja auch keine Ärztin 😀🤣 … erfolgreich sein ist nicht ganz einfach … viele schöne Erlebnisse in 2026 … und auch hier und da ein Treffen … macht’s gut ihr Lieben im Bergischen Land … LG Eva
Danke, liebe Eva – tja, das Schreiben liegt mir eben mehr als das Reden. 😉 Ich glaub, ADHS haben mehr Menschen, als ihnen bewusst ist. Nicht bei jedem ist der Leidensdruck so groß, dass der Wunsch nach Gewissheit (und Veränderung) da ist. Danke für deine guten Wünsche – ich freue mich schon auf euren Besuch im September!
Liebe Marianne
Ich gebe es zu, ich wäre nicht in Deinem Jahresrückblick gelandet, würde die Aufforderung von Judith Peters nicht lauten, die Beiträge oberhalb des eigenen Eintrages zu kommentieren…
Und da ich den direkt über mir stehenden Beitrag von Sandra Schröder nicht kommentieren kann, weil es dort keine Kommentarfunktion gibt, habe ich mich bei Dir umgeschaut 🤗
Und was soll ich sagen – ich bin überrascht! Von Dir – von Deinem Wirken. Von deiner Expertise. Als Christin, als Farbenkennerin, als in Berlin geborene Frau mit reichem Innenleben und nun im Bergischen Land zuhause. Da gibt es viel zu Lesen und über dich zu erfahren 🌹 Bin beeindruckt.
Eigentlich schade, dass wir oft achtlos an unseren Mitmenschen ONLINE vorüberspazieren… Uns zuwenig mit den interessanten Profilen beschäftigen. Deinen Blogbeitrag CMYK, RGB und Hex Code (…) zum Beispiel, habe ich als Künstlerin sofort verschlungen 🎨
Als gläubige Christin sah ich dann noch den winzigen Hinweis auf deiner Seite „Warum ich an Gott glaube“ – Gottseidank hast Du den dort hin platziert, sonst wäre mir diese wunderbare Tatsache verborgen geblieben 🌟
Noch etwas zum Schluss in eigener Sache: beim Ausfüllen dieses Kommentars ist mir aufgefallen, dass die Schrift während ich schreibe in einem Grauton gehalten, ist, der sich kaum vom Untergrund abhebt. Schade, weil Du doch Expertin in Sachen Farben bist. Es wäre schön, die Schrift wäre in Schwarz, damit ich besser sehe, was ich hier eintippe 🤗
Mit ganz herzlichen Grüssen aus der Schweiz
Beatrice
Wow, vielen Dank Bea, dass du nicht nur diesen einen Beitrag gelesen hast, sondern noch so viel mehr! Jetzt bin ich neugierig, auch auf deiner Seite vorbeizuschauen …
Und danke für den Hinweis auf die graue Schrift! Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, weil ich mir selber natürlich keinen Kommentar schreibe. Eingehende Kommentare beantworte ich ja im Backend. Ich werde mir das gleich mal anschauen und hoffe, dass ich die Einstellung für die Farbe finde …
Liebe Grüße in die Schweiz!
Liebe Marianne
Danke für deinen interessanten und inspirierenden Beitrag. Ich wünsche dir von Herzen, auf deinem Weg spannende, gute und Möglichkeiten.
Schön, dein professioneller Blick für gutes Design. Wichtig ist ja, dass du Kunden ansprichst die diese Qualität schätzen. Mein Sohn ist auch Grafiker und legt Wert auf gute Qualität. KI wird das feine Gespür das Kunden brauchen nicht ersetzen können. Ki als Hilfsmittel sollte ja uns eher unterstützen und dienen.
Dein Projekt tönt spannend ,das du mit der Politikerin hattest. Vielleicht spricht sich das mit der Zeit herum,
wenn du hier den Fokus darauf legst.
Mit ADHS behält man ja die Energie am besten, wenn das Thema interessiert. Darauf würde ich schauen. Was gibt dir Energie?
Kennst du Biofeedback. Bei Personen unserer Familie hat das besser geholfen als Ritalin. Weil Ritalin nicht so gut vertragen wurde, wurde uns das als Option vorgeschlagen. Jeder Mensch muss den Weg für sich finden. Es lohnt sich gut Bescheid zu wissen, welche Möglichen es gibt. Und wenn es so lange dauert bis du Bescheid weisst, vielleicht ist es eine Möglichkeit.
Ich finde es toll, wie du das alles rockst. Wenn du weiter so Stepp by Stepp gehst, kommt es sicherlich gut.
Ich wünsche dir alles Gute und spannende Projekte und Ideen.
Herzlichst
Gertrud
Liebe Gertrud,
vielen Dank für deinen netten Kommentar!Ja, ich denke auch, dass KI nicht die individuelle Beratung ersetzen kann, die in meine Arbeit mit einfließt. Vermutlich trennt sich hier in Zukunft die Spreu vom Weizen – es wird Menschen geben, denen die Qualität der KI ausreicht, aber es wird immer Menschen geben, die eine speziell auf sie zugeschnittene Lösung bevorzugen.
Danke für deinen Hinweis auf Biofeedback. Davon habe ich noch nie was gehört. Ich glaube sowieso, dass ich eher Strategien als Medikamente brauche. Aber die Zukunft wird es zeigen.
Ich wünsche dir auch ein positives neues Jahr, in dem sich deine Wünsche erfüllen!
Liebe Grüße,
Marianne
Liebe Marianne,
so ein schöner Jahresrückblick! In vielen hab ich mich sofort wiedererkannt. Nicht nur, was die Erfahrungen mit Kunden anbelangt: Dein Projekt mit der Bürgermeisterin hatte ich auf LinkedIn verfolgt, und auch den schwindenden Auftragsrückgang dank KI und Canva habe ich schmerzlich erlebt.
Die Symptome zu ADHS sehe ich bei mir ebenfalls (auch wenn ich manchmal überlege, inwieweit das gerade eine „Trenddiagnose“ ist oder ob tatsächlich gegeben, ich grüble noch…).
Toll, wie du dich immer wieder privat an neue Projekte rantraust. Sprachen lernen – klasse. Und gemeinsam mit dem Mann kann das ja nochmal so bereichernd sein.
Nun bin ich inspiriert, doch noch meinen Jahresrückblick zu schreiben. Zwar hatte ich mich bei Judith dazu angemeldet – aber dann kamen doch wieder tausend andere Sachen dazwischen (ADHS? 😉
Wie auch immer: Wir lesen uns auf LinkedIn und ich wünsche dir ein tolles neues Jahr mit vielen wundervollen Kunden!
Liebe Grüße
Constanze
Danke für deinen netten Kommentar, Constanze! Ich freue mich, dass ich dich inspirieren konnte. Ich glaube, ADHS ist nur deshalb in aller Munde, weil unsere informationsüberflutete und eng getaktete Zeit immer mehr diejenigen offenbart, die damit nicht zurecht kommen. Denn im Grunde ist es ja nur unser Gehirn, dass anders funktioniert als bei anderen. Das gab es schon immer und auch in jeder Kultur. Nur wurde dieses Anderssein früher (oder heute noch in ethnischen Dorfgemeinschaften) von der Community aufgefangen. Da fiel das nicht so auf. So ähnlich jedenfalls hat mein Sohn es von seinem Psychiater erklärt bekommen. Das finde ich nachvollziehbar.
Dass du mit deiner Auftragslage ähnliche Erfahrungen gemacht hast, finde ich interessant. Ich höre das von einigen Kolleginnen. Vielleicht müssen wir uns da auch noch mal neu ausrichten, um neben KI-Lösungen relevant zu bleiben. Freue mich jedenfalls, auch von dir ab und zu was auf LinkedIn zu lesen!
Liebe Grüße, Marianne
Ich freue mich auch immer, von dir auf LinkedIn zu lesen. Schön, dass es diese Plattform gibt.
Ja, die Begründung des Psychiaters klingt absolut plausibel. Dasselbe gilt wahrscheinlich für alle anderen Einschränkungen / „Anderssein“.
Neu ausrichten: Für mich fing das Ganze fing schon mit Canva an. Die neuen Tools, sich seine „Designs“ relativ einfach selber zu machen waren für mich 2020 der Grund, mich neu zu positionieren. Bis dahin hatte ich fast 20 Jahre überwiegend Grafikdesign gemacht (Corporate Designs, Logoentwicklung). Deshalb hab ich mich auf Webdesign und Webentwicklung fokussiert. Und mit der KI wird alles noch schwieriger.
Aber ich denke, es wird immer Menschen geben, die professionelles Design suchen und vom Profi machen lassen möchten. Vielleicht ist es einfach eine Frage der Zielgruppe 😉
Liebe Grüße
Constanze
Ah, interessant. Deine Antwort wurde mir nicht im Backend angezeigt. Die hab ich gerade hier entdeckt. Hm …
Canva finde ich gar nicht so übel, weil ich jetzt zusammen mit dem Designkonzept anbieten kann, Vorlagen zu erstellen, die die Kund:innen selber anpassen können.
Aber ich denke auch, letztlich ist es eine Frage der Zielgruppe. Es wird immer Menschen geben, die individuell betreut werden möchten. Die gilt es jetzt gezielt anzusprechen …
Liebe Marianne,
was für ein schöner Jahresrückblog! Ich meine damit umfangreich, tiefgründig, mit allen Höhen und Tiefen wirkst du sehr hinguckend und ehrlich. Hut ab. Und so viele Nöte, die du beschreibst, kenne ich nur allzugut. Vor allem mit Menschen, die „schon mal mit KI probiert haben“.
Ich wünsche dir ein gutes, segensreiches und fülliges neues Jahr.
Ganz herzlich
Jana
Lieben Dank für deinen netten Kommentar, Jana! Ja, warum nur über Erfolge berichten? Und ich glaube, gerade in den weniger angenehmen Erlebnissen finden sich viele wieder. Denn kaum ein Weg geht immer nur aufwärts …
Dir auch ein gutes neues Jahr!
Liebe Grüße, Marianne
Liebe Marianne,
in vielen Punkten stimme ich mit dir überein. Ging es mir ähnlich. Es war zähes Jahr!
Oder: Zum Beispiel, dass Design noch immer oft nur als hübsche Deko gesehen wird, „… das kann doch soviel nicht kosten?“. Dieses „Ich hab da mal was mit ChatGPT gebastelt“, kannst du das hübsch machen? OMG … Ich mag’s nicht mehr hören. Und dieses Projekt über zwei Ecken … ich glaube, ich wäre schon ausgestiegen. Das kostet unnötig Kraft, Nerven und macht niemanden happy.
Hut ab für dein Projekt für die Bürgermeisterkandidatin. Klasse!
Ich wünsche dir alles Gute fürs neue Jahr und möge es leichter und wieder erfolgreicher werden!
Herzliche Grüße
Heidrun