Marianne im Schnee mit verschneitem Baum im Hintergrund
14. Januar 2026

Meine To-Want-Liste für das 1. Quartal 2026

Die Zeit zwischen den Jahren habe ich wieder genutzt, um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen und zu überlegen, was ich in 2026 unbedingt verändern möchte. Falls du meinen Jahresrückblick noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen.

Das Problem mit Neujahrsvorsätzen ist ja oft, dass wir diese Punkte im Laufe des Jahres wieder vergessen. Der Wille zur Veränderung war da, aber dann holt uns das Leben wieder ein und es bleibt doch alles beim alten. Deshalb finde ich die Anregung von Judith Peters gut, die eigenen Jahresziele auf vier Quartale herunterzubrechen. So verlieren wir nicht so leicht den Überblick und unsere Ziele wirken machbar. Die Idee ist aus dem Buch „Das 12-Wochen-Jahr“ von Brian Moran entnommen. Hier kannst du mehr über die Idee dahinter erfahren.

Im letzten Quartal habe ich meine erste To-Want-Liste geschrieben. Mir gefiel die Idee, nicht von To-Dos zu reden, die irgendwie so verpflichtend klingen. Meine Ziele als Wünsche zu sehen, die ich mir gerne erfüllen möchte, hat etwas viel positiveres. Dann kann ich gnädiger mit mir sein, wenn ich nicht alle Punkte abhaken konnte.

Without further ado – hier ist sie, meine To-Want-Liste für die ersten drei Monate in diesem Jahr:

Meine Business-Ziele für das 1. Quartal 2026

 

  1. In den letzten zwei Jahren haben sich bei mir drei Hauptangebote herauskristallisiert: Moodboard, Designkonzept und Logoentwicklung. Auf meiner Website sind sie aber nicht so klar ersichtlich. Das möchte ich unbedingt ändern.
  2. Weil sich viele meiner Kundenprojekte über mehrere Monate hinziehen, werde ich ab 2026 eine erste Teilrechnung direkt nach Auftragsvergabe stellen. Ich weiß, dass das in vielen Branchen üblich ist. So stelle ich sicher, dass jeden Monat eine gewisse Grundlage da ist.
  3. Bis zum 31. März möchte ich mindestens acht Blogbeiträge geschrieben haben. Davor hab ich mich die letzten Jahre immer etwas gedrückt. Mit Unterstützung von The Content Society wird mir das hoffentlich gelingen.
  4. Mindestens sechs Posts zum Thema Branddesign auf LinkedIn schreiben. Persönliches zu schreiben, fällt mir leichter – da muss ich nicht so strukturiert vorgehen. Aber um auf mein Thema aufmerksam zu machen, braucht es mehr Sichtbarkeit.
  5. Mindestens drei Blogbeiträge zu einem Designthema schreiben. Bei Fachthemen hab ich immer den Anspruch an mich, dass alles genauestens recherchiert ist und dass ich auch ja keinen Aspekt auslasse. Damit setze ich mir eine so hohe Hürde, dass ich gar nicht erst anfange. Vielleicht kann ich das dieses Jahr entspannter angehen?
  6. Das Buch „Das Copywriting Geheimrezept“ von Youri Keifens lesen. Das hatte ich mir eigentlich schon fürs letzte Quartal vorgenommen. Ich möchte noch besser schreiben können.
  7. Logo-Animation lernen stand auch schon letztes Jahr auf meiner Liste. Ich geb die Hoffnung nicht auf …

Meine persönlichen Ziele für das 1. Quartal 2026

 

  1. Mehr Pausen! Nicht nur am Wochenende, sondern auch im Laufe des Arbeitstages. Aufhören, wenn nichts mehr geht und nicht krampfhaft bis um 18 Uhr vor dem Mac sitzen bleiben.
  2. Mehr Spaziergänge während meines Arbeitstages. Das kam letztes Jahr definitiv zu kurz. Ich schreibe bewusst nicht „täglich“, denn das werde ich nicht hinbekommen. Jeden zweiten Tag wäre ein Anfang …
  3. Das Buch „Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S“ lesen. Nachdem ich wohl nochmal ein ganzes Jahr auf meinen Diagnose-Termin warten muss, möchte ich die Zeit nutzen, mich so gut wie möglich zu informieren.
  4. An einem Malworkshop im Malraum Remscheid teilnehmen
  5. Unseren Urlaub für dieses Jahr planen. Wollte ich eigentlich auch schon im letzten Jahr machen. Vorausplanung liegt mir nicht so …
  6. Ich lerne weiter jeden Tag Spanisch. Bis jetzt hab ich 89 Tage am Stück gelernt und bin erstaunt, wieviele Fortschritte ich dank Duolingo mache.
  7. Ich vernachlässige mein Italienisch nicht. Seit ich Spanisch lerne und dort täglich Fortschritte mach, ist mein Italienisch ein wenig in den Hintergrund geraten. Immerhin bin ich da bereits auf dem Sprachniveau A2. Zum Glück haben wir einen sehr motivierenden Lehrer an der Volkshochschule.
  8. Einmal ins Kino gehen.
  9. Meine Tomaten vorziehen.

    Willst du bis Ende März ein professionelles Branddesign haben?

     

    Der Beginn eines neuen Jahres ist der ideale Zeitpunkt, dein bestehendes Design zu überarbeiten oder ganz neu entwickeln zu lassen. Kein Rumeiern mehr zwischen verschiedenen Schriften und Designstilen, sondern ein klares Konzept, nach dem du dich richten kannst. Wenn gewünscht, erstelle ich dir auch Canva-Vorlagen für deine Social-Media-Posts, die du inhaltlich anpassen kannst. Lass uns ganz unverbindlich miteinander sprechen.

      Marianne Reuter, Grafik-Designerin

      Marianne Reuter

      Ich bin Marianne – Krimi-Fan, Komplizin und Kommuni­kations-Designerin. Ich löse deine kniffligen Designfragen, damit du mit deinem Business richtig reinklotzen kannst.

      2 Kommentare

      1. Tereza Kreim

        Liebe Marianne,

        dass persönliche Blogartikel leichter fallen als themenspezifische, kenn ich so so gut! Ich hab da häufig die selben Blockaden und übe mich im Überwinden dieser „es muss alles drin sein“. Mir hilft da der Gedanke: es muss vorallem erstmal sichtbar sein. Dann darf daran noch gefeilt werden. Es muss nicht beim veröffentlichen fertig sein.

        Die Bpcher die du dir vorgenommen hast, hab ich mir direkt mal in nem neuen Tab aufgemacht 😄 da Schmöker ich gleich mal rein.

        Ich wünsch dir ganz viel Schaffensfreude und Erfolg für dieses Quartal!

        Antworten
        • Marianne Reuter

          Liebe Tereza,

          danke für deine Gedanken zum Thema Blogbeiträge! Es ist wahr, ergänzen kann man seine Beiträge ja immer noch. Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Und dann ist es, glaub ich, auch die persönliche Note, die einen Fachbeitrag angenehm von anderen unterscheidet. Haltung vor Vollständigkeit. 🙂

          Danke für deine guten Wünsche. Bin gespannt, wieviel ich diesmal abhaken kann.

          Liebe Grüße, Marianne

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